03 — Der Duft des Regens

Petrichor:
ein Duft mit Geschichte.

Der erste Regen nach trockenen Tagen hat einen eigenen Namen. Petrichor beschreibt diesen erdigen, frischen Duft – und die Geschichte dahinter ist überraschend klein.

Die Erde gibt etwas frei

In trockenen Zeiten sammeln sich pflanzliche Öle und Stoffe im Boden. Wenn Regentropfen aufprallen, entstehen winzige Luftbläschen. Sie platzen und tragen feine Partikel in die Luft.

Geosmin: Der erdige Ton

Ein wichtiger Teil des Duftes heißt Geosmin. Er wird von Mikroorganismen im Boden gebildet. Unsere Nase kann ihn erstaunlich gut wahrnehmen – deshalb reicht manchmal schon ein kurzer Schauer.

Warum gerade nach Trockenheit?

Auf trockenen, porösen Oberflächen kann auftreffender Regen winzige Aerosole freisetzen. In Experimenten trat dies besonders bei Bedingungen auf, die leichtem bis mäßigem Regen entsprechen. Wie stark es duftet, hängt auch vom Boden und den darin vorhandenen Stoffen ab.

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Quellen & Weiterlesen

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Quellenstand: 20. September 2026.